Mit 37:20 (16:11) ist der Gast aus Überruhr beim ETB SW Essen siegreich. Dank einer Leistungssteigerung in Durchgang zwei wurde das Ergebnis relativ deutlich.

Einziger Wermutstropfen ist die frühe Verletzung von Florian Lepper, der bei seinem ersten Tor umknickte und verletzt vom Feld musste.
Die SGÜ begann stark, gestützt auf einen überragenden Christian Ridder im Tor lagen die Gäste bereits nach 7 Minuten mit 6:1 in Front, ehe die Jungs von der Ruhrhalbinsel in der Defensive die Zügel etwas lockerten. Was den ETB-Spielern wiederum Raum bot, den sie gut zu nutzen wussten. Bis zur Halbzeit konnte ETB den 5-Tore-Rückstand beibehalten und mit 16:11 aus SGÜ-Sicht den Gang in die Katakomben antreten.

„in der ersten Halbzeit waren wir sowohl im Torabschluss als auch in der Deckung nicht zwingend genug und haben zu viele Chancen liegen gelassen. Das besserte sich im zweiten Durchgang und so konnten wir deutlich gewinnen“, so der stark aufspielende Youngster Ole Vetterlein, der mit acht Treffern zum Top-Schützen avancierte. Vetterlein nannte Gründe für seine gute Leistung: „Durch die Manndeckung gegen Philipp Pöter bot sich mir und Paul Reimann vor allem im zweiten Durchgang viel Platz auf den Halbseiten, den wir durch tiefe Läufe gut nutzen konnten“.

Reimann, aus der A-Jugend stammend, bot ebenfalls eine ansprechende Leistung. „Wir kamen gut in die zweite Hälfte, aufgrund von einfachem Durchstoßen und Pässen an den Kreis gut aus der Pause und konnten hinterher das Spiel sehr klar für uns entscheiden. Lediglich die Chancenverwertung in Durchgang eins war nicht optimal“, resümierte der SGÜ-Jüngling. Auch der zweite A-Jugendliche Paul Lorenz konnte sich gleich viermal in die Torschützenliste eintragen und mit einer guten Leistung zum Auswärtssieg in Essen-Rüttenscheid beitragen.

In der zweiten Hälfte, in der auch Alexander Kuklok nahtlos an die bärenstarke Leistung von Christian Ridder zwischen den Pfosten anknüpfen konnte, war die rote Karte gegen Lars Dressler in der 40. Minute ein Knackpunkt. Nach dem Platzverweis eilte die SGÜ mit einem 9:1 Lauf davon und ließ den tapfer kämpfenden Schwarz-Weißen bis zum Abpfiff keine Chance mehr.

Für die SGÜ spielten:

Ridder, Kuklok, Sieberin – Vetterlein (8), Mund (6), Kürten (5), Lorenz (4), Birkenstock, Pöter, Eller (je 3), Reimann, Liedtke, (je 2), Lepper (1).