Bitter, enttäuschend, krachend – die 20:35 (10:16)-Niederlage beim Aufstiegsfavoriten versetzt die Mannschaft in einen Schockzustand.
Trotz relativ guter Startphase, nach 15 Minuten stand es 5:6 aus SGÜ-Sicht, sah sich Basti Vogel nach einem 0:4 Lauf bereits in der 20. Minute gezwungen, seine zweite Time-Out-Karte in Anspruch zu nehmen. Doch seine Worte schienen zu verpuffen, bis zum Pausentee war keine Besserung in Sicht. Mit 16:10 auf der Anzeige wurden die Seiten gewechselt. Der zweite Durchgang ist schnell erzählt – der SGÜ fehlte jeglicher Zugriff, der BHC konnte seinen Vorsprung mühelos ausbauen, auch weil die Anzahl technischer Fehler auf Seiten der Gäste enorm hoch war.Den mitgereisten SGÜ-Anhänger bot sich ein fürchterliches Bild, Tor um Tor zogen die Gastgeber davon und ließen den Jungs von der Ruhrhalbinsel nicht den Hauch einer Chance.
Sebastian Vogel zeigte sich nach Abpfiff enttäuscht, lobte aber auch BHC-Coach Mirko Bernau für die Arbeit mit seinem Team: „Glückwunsch nach Solingen. Großes Lob für die gute Arbeit, die die Truppe geleistet hat. Bei uns kann es jetzt nur darum gehen, den Kopf nicht hängen zu lassen. Wir haben noch so viel Potenzial in der Mannschaft und müssen positiv auf das nächste Spiel hinarbeiten“.
Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag um 18:00 Uhr in der Sporthalle Klapperstraße statt. Gegner ist die HSG Bergische Panther II. Ein unangenehmer Gast, der mit 4:0 Punkten seine Ambitionen rechtfertigt, oben mitzuspielen.
Für die SGÜ spielten: Ridder, Skolik – Lepper (10), Eller (5), Kürten, Krüger, Vetterlein, Steinhauer, Sieberin (je 1), Koenemann, Keller und Thomas.