Nach dem zuletzt überzeugenden 34:30-Sieg in Lintorf wurde auch dessen Stadtrival TV Ratingen mit 29:25 (15:9) besiegt. Überruhrer verpassen deutlicheren Sieg


Beim 21:13 in der 40. Minute schien alles klar zu sein. Doch der Gast aus Ratingen gab nicht auf, kämpfte sich auf 23:20 heran. Dann waren es Florian Lepper und Nico Birkenstock (2x), die mit einem erneuten 3:0-Lauf die SGÜ endgültig auf die Siegerstraße brachten.


Trainer Sebastian Vogeil zeigte sich vor allem von den ersten 40 Minuten seines Teams beeindruckt: „Wir haben eine gute, offensive Deckung gestellt. Auch das Tempospiel hat mir in diesem Zeitraum sehr gut gefallen“.Vor allem der starke Thomas Eller wusste immer wieder in der ersten oder zweiten Welle zu überzeugen und war mit 9 Treffern maßgeblich am Heimsieg über den TVR beteiligt.


Vogel, der lediglich mit der Phase zwischen der 40. und 50. Minute unzufrieden war, in der seine Mannschaft „Würfe genommen und Entscheidungen getroffen hat, die man so nicht machen sollte“, sah eine dann ungefährdete Schlussphase seiner Mannschaft.Er zollte aber auch dem Gegner Respekt, der mit einer intensiven Manndeckung gegen Philipp Pöter und Lars Krüger bzw. Florian Lepper spielte. So ergaben sich aber für die anderen Spieler immer wieder Räume, die die Essener gut nutzen konnten.


Die Jungs von der Ruhrhalbinsel konnten durch den dritten Sieg in Folge wieder Anschluss an das obere Tabellendrittel herstellen. Mit Platz 6 geht es in die nächste Woche, die es aus SGÜ-Sicht in sich hat.


Am Dienstag empfangen die Überruhrer um 20:30 Uhr in der Sporthalle an der Klapperstraße die HSG Hiesfeld/Aldenrade im Viertelfinale des HVN-Pokals. Der Oberligist, der am vergangenen Wochenende mit nur einem Tor der starken Borussia aus Mönchengladbach unterlegen war, geht als Favorit in die Partie.Am Sonntag steht dann um 17 Uhr das „Auswärts“-Spiel in der heimischen Klapperhalle gegen die MTG Horst an.


Vogel hofft, dass er personell aus dem Vollen schöpfen kann und auch Thomas Onnebrink nach seiner langen Pause erste Einsatzzeiten erhält.


Für die SGÜ spielten: Skolik, Ridder – Eller (9), Sieberin, Pöter, (je 4), Lepper (3/2), Gregory, Birkenstock, Kürten (je 2), Thomas, Krüger, Vetterlein (je 1), Koenemann und Steinhauer.

Bilder: Michael Gohl